Blick vom Stintfang zum Windpark

Energie der Zukunft

Auf dem Stintfang oberhalb der Landungsbrücken liegt die zwölfte und letzte Station der Umweltrallye Hamburg. Dort geht es um die Energie der Zukunft, und der Wind spielt die Hauptrolle.

Wind weht eigentlich immer in Hamburg. Ob ein laues Lüftchen oder eine steife Brise: Die Hansestadt macht Strom daraus.
Mehrere Windkraftanlagen des städtischen Stromanbieters Hamburg Energie sind hinter den Werftkrähnen zu sehen. Die Anlagen ragen rund 180 Meter hoch in den Himmel und sind damit 70 Meter höher als die Elbphilharmonie. Zusammen produzieren sie 23 Gigawattstunden Strom jährlich. Das reicht für mehr als 8.000 Haushalte.

Windkraftanlagen im Stadtgebiet

Hamburg Energie erzeugt bereits 60 Prozent des verkauften Stroms selbst und umweltfreundlich. Das Unternehmen betreibt momentan 15 Windkraftanlagen im Stadtgebiet. Und es sollen noch mehr werden.
In der Nähe von Wohngebieten dürfen sich keine Rotoren drehen. Mit dem Hafenwindpark auf der anderen Elbseite hat sich Hamburg Energie etwas Neues einfallen lassen. Die Anlagen stehen auf dem Gelände eines Stahlwerks, wo Schall und Schattenwurf weniger problematisch sind.

Intelligentes Strommanagement

Allein mit Wind- und Solarenergie sind die ehrgeizigen Klimaziele jedoch nicht zu erreichen. Denn Sonne und Wind sind unbeständige Energiequellen. In einer Großstadt muss auch bei Flaute und bedecktem Himmel immer ausreichend Strom und Wärme zur Verfügung stehen. Intelligentes Strommanagement und Großspeicheranlagen werden in Zukunft die Schwankungen in der Solar- und Windkraftproduktion ausgleichen.
Wichtig ist aber auch, dass jeder Einzelne von uns weniger Energie verbraucht. Am Ende dieser Umweltrallye weißt du wie das geht: weniger heizen, dafür Pullover tragen. Weniger Auto fahren und häufiger das das Fahrrad benutzen.

Einfach mal abschalten!
Einfach mal abschalten!

Tipps zum Thema

Wenn du in deinem Alltag Strom sparst, trägst du zum Klimaschutz bei.
Tipp 1: Gönne deinem PC oder deinem Ladegarät für‘s Handy mal eine Pause. Verwende für deine Geräte abschaltbare Steckdosenleisten, die du nachts ausschaltest. Abschalten statt Stand-by ist ein einfacher Weg, um Strom zu sparen.
Tipp 2: Das Wasser für Kaffee und Tee oder Pasta kannst im elektrischen Wasserkocher erhitzen. Der ist schneller und benötigt weniger Energie als der Topf auf dem Herd. Wenn du an jedem Tag ein Liter Wasser kochst, sparst du jährlich 40 Euro Stromkosten beziehungsweise 90 Kilogramm CO2.

Pate dieser Station:
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